🌱 Linsofu – Mein selbstgemachter Rote-Linsen-Tofu (vegan & proteinreich)

Manchmal entstehen die besten Rezepte ganz spontan – so wie mein erster Versuch mit selbstgemachtem Rote-Linsen-Tofu, oder wie ich ihn nenne: Linsofu. Einfach in der Zubereitung, unglaublich gut im Geschmack – und für alle, die auf eine vegane Ernährung achten (oder einfach mehr pflanzliches Eiweiß wollen), ein echtes Highlight.

🧾Zutaten (für 2-3 Portionen als Vorspeise):

  • 160 g rote Linsen
  • 400 ml Wasser
  • ca. ¾ TL Salz
  • ½ TL Kurkuma (für Farbe und leichte Würze, optional)
  • 2 TL Hefeflocken (optional, für Umami)
  • Öl zum Einfetten der Form

Tipp: Das Einweichen der Linsen (1–2 Stunden) verbessert die Verdaulichkeit und erleichtert das Mixen. Wer jedoch einen leistungsstarken Mixer hat, kann sich das Einweichen sparen – so habe ich es auch gemacht und es hat super funktioniert!

🔪 Zubereitung:

  1. Linsen + Wasser mixen
    Die (eingeweichten oder trockenen) Linsen mit dem Wasser im Mixer glatt pürieren.
  2. Masse kochen
    In einem Topf unter Rühren erhitzen, Salz, Kurkuma und Hefeflocken hinzufügen. Die Masse dickt bald ein – ähnlich wie sehr weiche Polenta. Ständig rühren, damit nichts ansetzt!
  3. In Form geben & kühlen
    In eine geölte Form füllen, glatt streichen ( am Besten mit einem nassen Teigschaber oder Ähnlichem) und abkühlen lassen. Im Kühlschrank wird der Linsofu dann richtig schnittfest – bei mir war er anfangs weich, aber gut formbar.
  4. Knusprig anbraten
    Nach dem Festwerden in Würfel schneiden, mit Stärkemehl bestäuben und in Rapsöl goldbraun braten. Am Schluss noch 1-2 EL Sojasauce und feingeschnittenen Knoblauch mit in die Pfanne, bei Bedarf ein bisschen Wasser zum Ablöschen  – das zusammen gibt einen sehr feinen Geschmack.

Das Ergebnis: Die Konsistenz war innen weich, außen knusprig-klebrig vom Stärkemehl – genau so, wie ich es mag. Nach einer Nacht im Kühlschrank war der Linsofu noch stabiler.
Die Würferl sind nicht nur gut im Geschmack sondern auch sättigend, proteinreich und wem das wichig ist, ohne Soja – ich mach das ganz sicher bald wieder!

Das Rezept ist vegan, proteinreich und einfach, aber leider nicht histaminarm – wegen der roten Linsen, Sojasauce und dem Knoblauch. 

Lust bekommen? Dann probier’s aus – ob als Meal-Prep, Bowl-Zutat oder proteinreicher Snack zwischendurch. Ich bin gespannt, wie dir dein Linsofu gelingt!

Bis zum nächsten Mal!

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