Bio, vegan, günstiger – und mein Leben als Beweis

Heute bin ich über einen Artikel in der Kleinen Zeitung gestolpert, der mich richtig gefreut hat: Endlich wird das ausgesprochen, was ich seit Jahren lebe – und woran ich ganz fest glaube.
Gesunde, pflanzliche Ernährung ist nicht nur besser für uns und die Umwelt, sie ist auch günstiger als die weit verbreitete fleischlastige, konventionelle Kost. Das bestätigt eine neue Studie des WWF Österreich und zeigt:
Eine vierköpfige Familie kann mit einer veganen Ernährung über 200 Euro im Monat sparen – sogar mit Bio-Produkten!

Ich lebe seit mehreren Jahren vegan – nicht nur aus ethischen Gründen, sondern auch, weil ich mich seitdem einfach gesünder, klarer und leichter fühle. In meinem Garten wachsen saisonales Gemüse und Kräuter, und meine Hühner, die ihren Lebensabend bei mir verbringen dürfen, erinnern mich täglich daran, dass jedes Lebewesen Respekt verdient – nicht nur solange es Eier legt.

Die Hühner sind übrigens schon bei uns eingezogen, bevor ich mich für eine vegane Lebensweise entschieden habe. Mein Mann isst noch Eier – und dafür dürfen unsere Hühner weiterhin scharren, picken und einfach Huhn sein. Für mich war und ist das ein wichtiger Kompromiss zwischen Überzeugung und gemeinsamer Lebensrealität.

Wenn ich also meine histaminarmen, pflanzenbasierten Gerichte koche und mit euch teile, dann steckt da nicht nur Geschmack und Gesundheit drin, sondern auch eine Überzeugung: Es geht auch anders – und besser.


Diese Studie bestätigt das auf mehreren Ebenen:

  • Gesünder leben: Weniger Fleisch, weniger Zucker, weniger Softdrinks – stattdessen mehr Hülsenfrüchte, Gemüse, Obst.
  • Geld sparen: Vegan = teuer? Stimmt nicht! Eine pflanzliche Ernährung kann monatlich bis zu 225 € günstiger sein.
  • Klimaschutz betreiben: Eine vegane Ernährung senkt den CO₂-Ausstoß um über 70 % im Vergleich zur Durchschnittsernährung in Österreich.
  • Sicherer einkaufen: Bio-Produkte sind stabiler im Preis, unabhängiger von globalen Krisen und frei von Pestizid-Rückständen.

Ich weiß, viele denken noch immer, dass „Bio“ und „vegan“ etwas für Wohlhabende oder besonders Engagierte sei. Aber das stimmt so nicht. Wenn man bewusster einkauft, weniger verarbeitet und tierisch isst, keine Lebensmittel verschwendet und öfter mal selbst kocht – dann ist das nicht nur ein Gewinn fürs Klima und die Gesundheit, sondern auch fürs Haushaltsbudget.

Was mich besonders freut: Dass auch Organisationen wie der WWF nun öffentlich Druck machen für eine steuerliche Entlastung pflanzlicher Produkte. 

Warum sollte Hafermilch mehr kosten als Kuhmilch – wo sie doch weder Tier noch Umwelt belastet?

Wenn du also mit dem Gedanken spielst, deine Ernährung umzustellen: Fang klein an. Eine vegane Mahlzeit am Tag. Ein fleischfreier Wocheneinkauf. Oder einfach ein neues Rezept von meinem Blog ausprobieren – histaminarm, pflanzlich, lecker. 🥕🌱

Es muss nicht perfekt sein. Aber jeder Schritt zählt. Und wie der Artikel zeigt: Es lohnt sich – für dich, für uns alle, für den Planeten.

Bis zum nächsten Mal!

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