Kleine Tricks für mehr Nachhaltigkeit!
Pakete auspacken macht Freude. Der Inhalt ist spannend, die Verpackung wirkt auf den ersten Blick wie Nebensache. Doch genau hier liegt oft der zweite Nutzen: Pappe, Karton, Schachteln oder das zerknüllte Papier als Füllmaterial müssen bei mir nicht sofort ins Altpapier wandern. Sie bekommen zuerst ein zweites Leben – praktisch, kreativ und nachhaltig zugleich.
Papier – mein Küchenhelfer
Die Papierstücke aus den Paketen schneide ich gerne in handliche Formate. Perfekt, wenn ich Pilze, Pommes oder kleine Teigtaschen frittiere – das Papier saugt zuverlässig das überschüssige Öl auf.
Ein weiterer Tipp: Servietten, die von mir schon einmal ein bisschen benutzt wurden, aber noch zu schade zum Wegwerfen sind, lege ich manchmal zusätzlich auf das Papier. So wird wirklich nichts verschwendet. Danach kommt alles direkt auf den Kompost. Küchenrolle? Brauche ich dann nicht.
Und wenn beim Kochen oder Arbeiten einmal etwas am Boden landet – sei es ein Tropfen Öl oder Wasser – dann greife ich einfach zu einer gebrauchten Serviette. Ruckzuck ist alles aufgewischt, ohne dass ich extra den Putzfetzen holen muss.
Karton – vielseitig wie kaum etwas
Karton hat bei mir ebenfalls einen festen Platz. Aus dem innen weißen Karton einer Schachtel Semmelbrösel werden im Handumdrehen stabile Notizzettel. Für Einkaufslisten, Rezepte, die ich gerade ausprobieren möchte, oder für kleine Bastelideen. Aus Kartonkuverts entstehen Lesezeichen, Mappen oder kleine Projektordner.
Und wenn der Karton dann endgültig ausgedient hat, kommt er ins Altpapier – aber immerhin hatte er bis dahin ein zweites Leben.
Nachhaltigkeit mit Freude
Neulich habe ich aus einem Karton spontan ein kleines Spielzeug für meinen zweijährigen Enkel gebastelt: ein paar Eisenbahnschienen. Nicht perfekt, sicher nicht künstlerisch wertvoll – aber er hatte eine Freude damit. Vielleicht nur einmal, aber das macht gar nichts. Ich habe mich gefreut, dass so ein simples Stück Karton zu einem Mitbringsel werden konnte, das nach dem Spielen einfach wieder recycelt wird.
Fazit
Wenn ich Verpackungen vermeiden kann, dann mach ich das. Falls nicht, dann ist Verpackungsmaterial für mich kein Müll, sondern eine Aufforderung es sinnvoll zu nutzen.
Das spart Ressourcen, ist praktisch und macht sogar ein bisschen Spaß beim Wiederverwenden. Nachhaltigkeit muss nämlich gar nicht kompliziert sein.
Und jetzt meine Fragen an Euch:
Wie handhabt ihr das? Nutzt ihr Karton, Pappe oder Papier auch weiter? Habt ihr eigene Tricks oder seid ihr schon einmal auf eine kreative Recycling-Idee gestoßen, die euch überrascht hat? Lasst es mich gerne wissen.
Bis zum nächsten Mal!







