Anlässlich des Muttertags und eines Geburtstags war meine Familie zu Besuch. Es war ein wirklich schöner Tag und wir wollten natürlich auch zusammen essen.
Jeder mag Pizza.
Jeder mag Pizza die er auch verträgt, daher war es wichtig eine histaminarme Pizza für meinen Mann zu backen. Vegan ist für mich eine Voraussetzung, daher waren alle Zutaten bis auf eine vegan. Für die, die nicht ausschließlich vegan essen, gab es daher einen mitgebrachten geriebenen Mozzarella.
Nun zu den Zutaten die auf unseren Pizzen landeten: selbstgemachte Paprikasoße, gut gewürzt, Zucchini und Zwiebel dünn geschnitten, Knoblauch, in Öl gepresst Paprikastreiferl, Mais, Eierschwammerln (selbstgesucht, tiefgekühlt und aufgetaut) und veganer Käse.
Meiner Meinung nach gibt es drei Punkte die beim Pizzabacken wichtig sind:
Der richtige Belag – natürlich je nach eigenem Geschmack, Lust und Laune. Der richtige Teig und der richtige Ofen. Der Teig ist einfach herzustellen. Für 10 Pizzen 1,2 Kilo Mehl mit 1/3 eines Würfels Germ, 10-15% Salz und soviel Wasser verkneten bis ein glatter Teig entsteht. Dann das Ganze für zwei Tage zugedeckt im Kühlschrank reifen lassen. Ich habe den Teig eine Stunde vor dem Backen bei Zimmertemperatur stehen lassen und habe dann kleine Kugeln zu je circa 170 Gramm geformt. Nachdem diese Teigkugeln etwas geruht haben, kann man sie mit den Händen zu Fladen formen, relativ dünn auseinander ziehen, auf einer Backfolie mit Mehl ausbreiten und dann belegen.
Und das Backen funktioniert im vorgeheizten Backofen bei hoher Temperatur gut, aber noch besser in einem Pizzaofen für daheim. So einen haben wir uns angeschafft. Und das funktioniert wirklich gut. Die Pizzen sind sehr schnell durchgebacken, der Boden ist knusprig und der Rand wie in der Pizzeria. Mit einer Pizzaschaufel und genügend Mehl unter dem Teig, funktioniert der Transfer auf den Pizzastein auch einwandfrei.
Alles in allem war es ein wunderschöner Tag und ich habe mich sehr gefreut, dass es allen geschmeckt hat.
Bis zum nächsten Mal!





