
Hier ist ein kleines Mai-Update, um zu zeigen wie unsere Pflanzen im Nutzgarten wachsen. Manche wachsen hervorragend und andere hingegen sind im Wachstum sehr hinten nach. Sicher hängt viel von den gewählten Sorten ab, aber auch Standort und Wetter sind Faktoren die zu einem guten Wachstum beitragen oder eben nicht.

Wir hatten eine recht lange kühle Periode mit viel Regen, dann wieder war es für die Jahreszeit ungewöhnlich heiß. Im neuen Gewächshaus habe ich recht spät begonnen zu pflanzen, da wir mit dem Bau erst im April fertig geworden sind.

Doch jetzt gedeihen die Pflanzen, ich gehe täglich und genieße den Rundgang durch den Gemüsegarten und den Beerengarten sehr.

Da die roten Johannisbeeren bereits beginnen sich rot zu färben und wir nicht alles den Vögeln überlassen wollen, haben wir Schutznetze über die Beerenbüsche gespannt.

Zu meiner großen Freude sind die ersten Andenbeeren bereits reif. Geschützt wächst dieses Andenbeerenbüschchen im Gewächshaus und das spezielle Klima bekommt der Andenbeere ausserordentlich gut.

Nur die Blattränder zeigen eine gelbe Färbung, deutet das auf einen Nährstoffmangel hin? Ich habe jetzt einmal mit einer verdünnten Brennnessel-Beinwell-Schachtelhalm-Jauche gedüngt. Die neuen Blätter scheinen wieder dunkelgrün zu sein. Die Stärkung scheint gut und schnell gewirkt zu haben.

Bis jetzt gedeiht im Gewächshaus auch der Salat noch wirklich prächtig, wir essen bereits seit Wochen unseren eigenen Salat. Wenn es jetzt immer heißer unter Glas wird, schießt der Salat, denn er liebt es kühl. Ebenso Radieschen, die im Frühling gut wachsen, die letzten haben wir Mitte Mai geerntet.

Gurken und Tomaten meiner Lieblingssorte „Green Zebra“habe ich sicherheitshalber noch einmal angesät, um bei Ausfällen Jungpflanzen zur Hand zu haben. Auch freue ich mich jedes Jahr, wenn ich in der Familie oder im Freundeskreis Pflanzen weitergeben kann.

Kleiner Exkurs: alle Blumentöpfe und Topfpaletten stammen aus dem Ausschuss unser nahen Gärtnerei. Diese Plastikprodukte werden weggeschmissen, ich habe um Erlaubnis gefragt und kann nehmen was ich brauche. All meine Pflanzen lassen sich in diesen Re-Use-Töpfen und Paletten hervorragend ansäen, vereinzeln und transportieren. Die Paletten fassen bis zu 15 Töpfe, das ist für mich vor allem eine Geldersparnis und im Handling eine große Erleichterung.


Die kleinen Salatpflanzerl die wir jetzt vorziehen warten auf einen Platz in einem der Gemüsebeete.

Was derzeit auch ausgezeichnet funktioniert sind Mangold, Kohlrabi und Süßkartoffel.


Wir lieben Basilikum-Pesto daher habe ich noch viel – dieses Mal Zitronen-Basilikum angesät, um überall wo Lücken sind, diese mit Basilikum zu füllen.

Es fallen immer wieder Pflanzen den Schnecken, Wühlmäusen oder anderen Nutzniessern meines Gartens zum Opfer, daher ziehe ich möglichst alles und in größeren Mengen vor. Dann tut es mir nicht so weh, wenn wieder irgendwo irgendein Pflanzerl verschwunden ist.

Tomatenpflanzen und lila Basilikum sind in der Erde und am Start um mit ihrem Wachstum schlussendlich das Gewächshaus zu übernehmen.

Im zweiten Gewächshaus gedeihen jetzt endlich die Paprikapflanzen. Zuvor war es zu kühl, unter 20 ° Celsius geht da ja gar nichts weiter. Doch noch ein zweites Problem haben unsere Paprika-Jungpflanzen, dieses Mal vor allem im Freien – Spatzen! Die frechen Dinger glauben ein Salat- und Paprikabuffet vor sich zu haben und zupfen an den jungen Pflänzchen und deren Blätter. Da hilft nur ein Schutznetz, hoffentlich zeigt das Wirkung.

Noch ein paar Blumen dazwischen gepflanzt, wie zum Beispiel Tagetes, Ringelblumen, Sonnenblumen, Mohn, Stiefmütterchen und Kapuzinerkresse und für’s Erste ist die Pflanzerei beendet.

Bis zum nächsten Mal!

Bis zum nächsten Mal!


