Die unendlichen Wege, eine Mango zu schälen -und warum das völlig in Ordnung ist

Mangos. Diese süßen, sonnengelben Früchte, über Crowdfarming bestellt, sind nicht nur ein kulinarischer Hochgenuss, sondern auch ein bisserl eine Herausforderung, wenn es darum geht, sie zu schälen und zu schneiden. Wer hat sich von euch schon einmal mit einer Mango herumgeschlagen, nur um schließlich auszusehen, als hätte man sich eine Gesichtsmaske aus pürierter Mango auf die Haut geschmiert?

Doch, wie bei so vielen Dingen im Leben, gibt es auch hier nicht nur einen Weg zum Ziel. Heute nehm ich euch mit, um herauszufinden, wie viele verschiedene Wege es gibt, eine Mango zu schälen, zu schneiden und zu essen – und wofür sogar der Kern noch gut ist! In dieser bunten Vielfalt der Methoden steckt meine Erkenntnis, dass wir die Freiheit haben und auch nutzen sollten, unser Essen und Leben nach unseren Vorstellungen friedlich und frei zu gestalten. Bleibt also bis zum Schluss dran, um zu entdecken, was hinter meiner Mango-Metapher steckt!

Der klassische Weg: „Das Gitter“

Für viele die bekannteste Mango-Schneidetechnik. Man schneidet die Mango entlang des Kerns in zwei Hälften, schnitzt in jede Hälfte ein Schachbrettmuster und drückt die Hälften dann von innen nach außen. Voilà, perfekt mundgerechte Würfel! Zumindest theoretisch. 

Praktisch funktioniert es wenn man geschickt genug ist. Und wenn nicht, ist es auch wurscht, landet sowieso auf dem Teller, in der Schüssel und im Bauch.

Die „Schnell und Einfach“-Methode: „Schälen mit dem Messer – unkompliziert“

Manchmal hat man Lust auf Mango und es muss schnell gehen. Also greift man zu einem Messer und schält einfach mal. Ohne große Technik, ohne viel Tamtam. Ja, es könnte auch mit dieser Methode saftig werden, aber das gehört dazu! Es ist einfach, schnell, und am Ende hat man eine köstliche Mango, die auf einen wartet. Warum kompliziert machen, wenn es so einfach sein kann?

Der „Löffel-Methode“: Der einfachste und sauberste Weg

Für diejenigen unter euch, die es vielleicht noch einfacher haben wollen: Schneidet die Mango einfach in zwei Hälften, so nah wie möglich am Kern. Dann greift ihr euch einen Löffel und genießt die saftige Frucht direkt aus der Schale! Das ist nicht nur einfach, sondern auch extrem schnell und macht kaum Arbeit. Am Schluss könnt ihr den Kern auch noch vom Fruchtfleisch befreien. Super einfach und euer Löffel wird zum besten Freund der Mango!

Der „Zen-Meister“-Ansatz: „Mango einfach mit den Händen schälen“

Für alle, die behaupten, Mangos seien eine Herausforderung, habe ich eine Nachricht: Ihr habt nicht den Pfad der wahren Geduld entdeckt. Manche Profis nehmen einfach die Mango in die Hand und schälen sie, ohne Messer, nur mit den Fingern. Klingt unglaublich ist aber wahr. Vielleicht nicht die beste Art und Weise, aber sicher eine Möglichkeit.

Die „Ich-mach-was-ich-will“-Philosophie: Mangos in Smoothies, Salaten, und auch– auf Pizza?!

Wir leben in Zeiten kulinarischer Freiheit. Warum sollten wir Mangos nur roh essen, wenn wir sie auch anderweitig verwenden können? Mangos im Salat, im Smoothie, als Chutney oder sogar auf der Pizza – die Möglichkeiten sind fast endlos! Manche mögen es klassisch, andere kreativ. Und wer sagt denn, dass es einen richtigen oder falschen Weg gibt?

Der „Kernkompetenz“-Tipp: Babys lieben Mangokerne!

Ein oft übersehenes Wunderwerk der Natur ist der Mangokern selbst. Sobald man ihn von der Frucht befreit hat, gibt es eine geniale Weiterverwendung: Gib ihn einem zahnenden Baby! Mangokerne sind weich genug, um daran zu kauen, aber robust genug, dass sie nicht einfach zerbröckeln. Plus, es sieht schon sehr lieb aus, wenn ein kleines Kind glücklich auf dem Mango-Riesenlutscher herumkaut.

Und nun zum ernsten Kern der Sache:

Jetzt, wo wir wissen, dass es nicht den einen richtigen Weg gibt, eine Mango zu schälen, zu schneiden, zu essen oder zu verwenden, lasst uns kurz über den Kern der Sache nachdenken. Warum sollte irgendwer mir oder anderen sagen, wie wir Mangos genießen sollen? Oder uns vorschreiben, was wir überhaupt genießen dürfen?

Die Mango ist mein Symbol für die Vielfalt der Lebensweisen, Ansichten und Traditionen. Es gibt nicht den Weg, richtig zu leben – es gibt viele Wege. Jeder kann Mangos essen, wie sie oder er möchte. Und genauso sollte es im Leben sein. Jeder sollte entscheiden können, was für sie oder ihn richtig ist, solange niemandem geschadet wird.

Doch es soll Leute geben, die darauf bestehen, dass nur die „heimischen Äpfel“ okay sind. Natürlich metaphorisch gesprochen. Es gibt sie, die Menschen, die sagen, dass man nur nach bestimmten Regeln, bestimmten Traditionen, einer einzigen Art und Weise leben darf. Das ist so, als würde man sagen: „Sorry, aber Mangos sind verboten. Du darfst nur Äpfel essen, und zwar auf diese eine bestimmte Art.“ Wie fad wäre das?

Vielfalt bereichert uns – sei es auf dem Teller oder im Leben. Wir können unsere Äpfel und unsere Mangos haben, und niemand sollte uns vorschreiben, wie wir sie zu genießen haben.

Daher:

Ob du deine Mango in Scheiben schneidest, sie pürierst, mit dem Kern spielst oder sie sogar auf deine Pizza legst – es gibt keinen falschen Weg. Das Wichtigste ist, dass niemand dir verbietet, deine Mango so zu genießen, wie du es möchtest. Denn, am Ende des Tages, ist das Leben zu kurz für eine Obst-Monokultur. Vielfalt macht das Leben süßer – genauso wie eine perfekt reife Mango.

Bis zum nächsten Mal!

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