
Jetzt, Anfang November, habe ich tatsächlich noch einige meiner geliebten Paradeiser ernten können.

Zwar geht die Gartensaison langsam zu Ende, doch im Gewächshaus hängen noch ein paar grüne Früchte, die ich nicht übers Herz gebracht habe, abzuschneiden. Zwei Pflanzen habe ich einfach stehen lassen – vielleicht reifen sie ja doch noch nach.
Drinnen, im Warmen, klappt das Nachreifen ohnehin wunderbar.
Sobald ein zarter Hauch Farbe über die Haut der Paradeiser zieht, dauert es meist nur mehr ein paar Tage, bis sie essbar sind. Und dann?

Dann gibt’s meinen liebsten schnellen Salat: rote Zwiebel fein geschnitten, Paradeis klein gewürfelt, ein bisschen Salz, ein Spritzer Essig und natürlich – steirisches Kernöl. Ein einfaches Gedicht auf dem Teller.

Im Gewächshaus und Garten -meinem kleinen Paradies – ist es jetzt schon stiller geworden.
Dafür haben sich dort kleine Vogerlsalatpflanzen breitgemacht, die uns im Spätherbst, Winter und bis in den Frühling hinein mit frischem Grün versorgen sollen.
Ein bisschen gießen, ja – aber sonst ist nicht mehr viel zu tun.

Und was gab es sonst noch zu ernten?
Vor ein paar Tagen – gerade noch rechtzeitig vor dem Frost – haben wir sechs wunderschöne Spaghettikürbisse geerntet.

Gestern kamen zwei davon dann auf den Tisch: halbiert, entkernt, mit etwas Öl eingepinselt und mit der Schnittfläche nach unten aufs Blech gelegt. Bei 200 Grad etwa eine halbe Stunde im Ofen – und schon ist das goldene Fruchtfleisch perfekt gegart.

Dazu gab’s eine würzige Soße aus Paprika und Eierschwammerln, kräftig abgeschmeckt und kurz vor dem Servieren in den Kürbishälften verteilt.
Ein einfaches, feines Herbstgericht – würzig, sättigend und genau richtig, wenn’s draußen langsam kalt wird. Und zudem ist es auch noch histaminarm.
Der Garten ruht sich jetzt aus.

Was macht ihr noch im Garten? Seid ihr schon fertig mit den Vorbereitungen für den Winter?
Bis zum nächsten Mal!

