Gerade wenn bei einer starken Histaminintoleranz Soßen wie Ketchup, Senf und dergleichen nicht verwendet werden können, bietet sich die süße Chilisoße als Alternative an. Bisher habe ich dieser pikante Soße immer in Flaschen im Supermarkt gekauft, doch da ich gerne selbst koche und Rezepte ausprobieren, habe ich mich ans Zubereiten gemacht. Ein Bonuspunkt ist auch der viel kleinere Preis für meine selbstgemachte Soße.
Rezepte gibt es viele im Internet und die Basiszutaten sind überall ähnlich. Ich habe herum getüftelt und ein Rezept zusammengestellt, das sicher funktioniert, histaminarm ist und eine feine Schärfe hat.

Zutaten
- 250 ml Wasser
- 150 Zucker
- 90 ml Apfelessig
- 1 TL Salz
- 3 Knoblauchzehen, fein zerdrückt
- 100-150 ml hausgemachte Paprikasoße (alternativ 3 rote Paprikaschoten)
- Chiliflocken nach Geschmack
- 1,5 EL Speisestärke
Alle Zutaten bis auf die Speisestärke in einem passenden Topf aufkochen und circa drei Minuten leicht köcheln lassen. Immer wieder umrühren bis sich der Zucker aufgelöst hat. Die Speisestärke in 3 EL Wasser auflösen und in die Chilisoße einrühren. Noch einmal aufkochen lassen, abschalten und kalt werden lassen. Jetzt abschmecken und bei Bedarf noch etwas Schärfe oder Salz hinzu fügen. In kleine Gläser abfüllen und beschriften. Wenn die Konsistenz zu dünnflüssig ist, kann die Soße länger eingekocht und damit reduziert werden.
Wer die roten Paprika statt einer fertigen Paprikasoße verwendet, der sollte die kleingeschnittenen Paprikaschoten in der Soße vor dem Kochen mit dem Stabmixer fein pürieren.
Im Kühlschrank hält sich die Chilisoße mindestens 3 Wochen, sollte aber von Menschen mit Histaminintoleranz innerhalb von 10 Tagen verbraucht werden. In kleinen Gläsern lässt sich die Sweet-Chili-Sauce auch einfrieren.
Die Soße passt zu jeder Art von Paniertem, Gegrilltem, Gebratenem und Pommes.

Ich wünsche Guten Appetit.
Bis zum nächsten Mal!

