Nektarinen im Garten – ein Magnet für Wespen

Da ich Nektarinen liebe, noch mehr als Pfirsiche, habe ich in meinem Garten zwei Nektarinenbäume gepflanzt. Schon im ersten Jahr haben meine Bäumchen viele Früchte angesetzt. Im Laufe der Monate sind sie größer und runder geworden und meine Vorfreude war groß.

Unser Nektarinenbaum in seinem ersten Jahr
Wespen auf den Nektarinen

Nachdem ich Anfang August immer wieder getestet habe ob die Früchte bereits ein wenig weicher werden, ich dachte, dass sei ein Zeichen der Reife, habe ich noch ein bisschen gewartet, denn die Nektarinen waren noch recht hart.

Jede Nektarine wurde angeknabbert

Zu meiner Verwunderung waren dann vor einigen Tagen die Wespen auf den Früchten. Einige waren ein bisschen angeknabbert und ich dachte, das ist vertretbar, sollen die armen Tierchen doch auch was haben. Meine Meinung habe ich schnell geändert und die Früchte habe ich noch schneller geerntet.

Wespen auf unseren Nektarinen

Fast alle Nektarinen waren bereits angeknabbert, einige wenige fast zur Hälfte aufgefressen. Die habe ich geopfert und am Baum gelassen. „Da habt ihr sie, ihr blöden Wespen!“, waren meine Gedanken dazu. Die angeknabberten Früchte habe ich schnell aufgegessen, die unversehrten reifen in der Küche noch ein wenig nach.

Im nächsten Jahr werde ich die Nektarinen früher ernten und im Haus nachreifen lassen, sobald sich die erste Wespe zeigt.

Apfel reifen bereits

Und ein zweites Problem zeigt sich im Obstgarten. Dieses Mal bei den Apfelbäumen. Da ist der Wurm drin. Viele Äpfel fallen von den Bäumen, möglicherweise ist ein Wassermangel in den heißen Wochen der Grund, aber bei manchen Früchten sieht man auch kleine, braune Löcher, die den Fraß der Raupe des Apfelwicklers zeigen.

Fallobst

Für diese Saison ist es zu spät vorbeugend etwas zu tun, es gibt jedoch einige Maßnahmen, wie das Abbürsten der Stämme und Äste um die verpuppten Raupen des Falters zum Teil zu entfernen. Auch das Aufsammeln und Entfernen des Fallobst und das Anbringen von Fallen sind weitere Maßnahmen um ohne Gift auskommen. Solange mir eine gute Menge an Früchten bleibt, kann ich mit einem gewissen Ausfall auch gut leben.

Im Herbst werde ich auf jeden Fall möglichst viel des Baumstamms und der Äste abbürsten um lockere Rindenteile zu entfernen. Dort verbringen die Puppen des Apfelwicklers den Winter. Ohne diese Möglichkeit zu überwintern reduziert sich die Anzahl der Falter und damit der Raupen. Auch werde ich die Äpfel die herunterfallen so schnell als möglich entfernen. Erst wenn zu viele der Äpfel befallen sind, werde ich Pheromonfallen anbringen oder Nematoden ausbringen. Zusätzlich versuche ich natürlich immer die Nützlinge und natürlichen Feinde der Raupen zu fördern, in diesem Fall die Vögel und auch Ohrwürmer bzw. Ohrenschlürfer.

Wie schaut es bei euch aus? Was macht ihr gegen lästige Insekten die eure Früchte fressen wollen?

Bis zum nächsten Mal,

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