Kurkuma Kapseln – vegan und selbstgemacht

Kurkuma oder auch Gelbwurz, ist ein von mir sehr geliebtes Gewürz und unterstützt zudem noch meine Gesundheit. Kurkumapulver kann nicht nur entzündungshemmend und verdauungsfördernd wirken, sondern auch positiv bei Gelenksbeschwerden. Informationen dazu findest du zum Beispiel hier: https://gelenkexperten.com/arthrosemittel/kurkuma-bei-gelenkbeschwerden/

Doch um die Vorteile der Inhaltsstoffe genießen zu können, sollte man regelmäßig eine gewisse Menge zu sich nehmen.

Ich bevorzuge Bio-Kurkumapulver, jedoch sind vegane Kapseln mit biologisch angebautem Kurkuma wenn überhaupt verfügbar, nicht unbedingt preiswert. Auch enthalten nicht alle Kapseln schwarzen Pfeffer, der meines Wissens die Bioverfügbarkeit von Kurkuma um ein Vielfaches steigert. Es sind nur sehr geringe Mengen des Pfeffers nötig um den gewünschten Effekt zu erzielen.

„Kurkuma mit Pfeffer: Sinn der Kombination Der Sinn der Kombination von schwarzem Pfeffer und Kurkuma ist die Verbesserung der Absorption von Curcumin durch das im Pfeffer enthaltene Piperin um bis zu 2.000%. Das ist ein beachtenswerter Faktor. Piperin ist das Alkaloid des schwarzen Pfeffers und hat einen würzigen, bitteren Geschmack. Es hat eine entspannende Wirkung auf die Darmwände, wodurch das Curcumin, dessen Moleküle relativ groß sind, absorbiert werden kann. Darüber hinaus kann Piperin dazu beitragen, den Stoffwechsel des Curcumins in der Leber zu verlangsamen, so dass es vom Körper besser aufgenommen werden kann.“ Quelle:  https://www.gesundenatur.info/kurkuma-schwarzer-pfeffer.html

Aus diesem Grund habe ich begonnen meine Kapseln selbst herzustellen. Der Vorgang ist einfach und das nötige Material erschwinglich. Alles was ich dazu brauche sind das Kurkumapulver und Pfeffer, vegane Kapseln und ein Kapselfüllgerät.

Es gibt die verschiedensten Hersteller, ich habe mich für eine Marke aus Deutschland entschieden (Bems Meisterwerk Kapselfüller Gr. 00 für 100 Kapseln) und bin sehr zufrieden. Die Kapselgröße gilt es beim Kauf zu beachten, da die Kapselfüllgeräte immer nur eine gewisse Kapselgröße aufnehmen.

  • Vor der Herstellung die Anleitung des Kapselfüllers durchlesen und Schritt für Schritt befolgen.
  • Zuerst müssen die Kapseln auseinandergenommen werden. Das benötigt ausser Zeit auch ein bisschen Geduld. Es gibt die Kapseln auch getrennt zu kaufen, doch ist der Preis dann etwas höher.
  • Die Kapselhüllen werden dann laut Anleitung in den Kapselfüller gesteckt.
  • Jetzt empfehle ich dir Einmalhandschuhe anzuziehen.
  • Kontrolliere ob alle Kapselhälften richtig und vollständig im Kapselfüller stecken und fülle sie mit der entsprechenden Pulvermischung (Kurkuma und eine sehr kleine Menge schwarzer Pfeffer). Ich stoße das Gerät mehrmals auf der Arbeitsfläche auf um das Pulver ein wenig zu komprimieren.
  • Schließlich werden die Kapseln verschloßen und aus der Halterung gelöst.

Ich bewahre die fertigen Kapseln in einem großen Einmachglas auf und nehme 3x täglich zu den Mahlzeiten jeweils 1-2 Stück. Nach diesem Prinzip habe ich mir auch andere Supplemente in Kapseln hergestellt, bisher habe ich Amlapulver (indische Stachelbeere) und Schwarzkümmelöl probiert. Das Öl ist ein bisschen aufwändig und ölig, aber das Resultat ist es wert.

Mein Rat an alle die Kurkuma zu sich nehmen wollen, lest möglichst viel Information über Kurkuma und dessen Wirkung, findet die Dosierung die für euch passt. Die Menge die ich zu mir nehme, muss nicht für jeden richtig sein.

Nur kurz erwähnt: Die gezeigten Produkte kaufe und verwende ich selbst, ich werde nicht gesponsert und mache keine Werbung für bestimmte Produkte.

Bis zum nächsten Mal!

3 Kommentare

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