Kräuterreis mit Karfiol – Histaminarm

Heute möchte ich euch ein von mir kreiertes Rezept vorstellen, das schnell und einfach zubereitet ist. Etwas Zeit müsst ihr jedoch eventuell für die Beschaffung der Kräuter aufwenden. Ich habe das Glück viele Kräuter, sowohl Gartenkräuter als auch Wildkräuter, in meinem Garten zu finden. Gerade im Frühling ist es wunderbar einfach und so köstlich mit Kräutern, Blättern und Blüten zu kochen.

Für das Sammeln von Wildkräutern gilt: sammelt nur an unbelasteten Standorten und nur was ihr wirklich eindeutig bestimmen könnt. Am besten geht ihr anfangs mit einer kräuterkundigen Person und lasst euch die Pflanzen zeigen. Giersch ist leicht zu erkennen und ist somit ein gutes Kraut für den Beginn. Im Internet und in Büchern findet man auch gute Fotos und Beschreibungen vieler Kräuter.

Im Uhrzeigersinn von oben: Rukola, Radieschenblätter, Löwenzahn. Schafgarbe, Petersilie, Löwenzahn- und Gänseblumenblüten, Dill, Melde, Lungenkraut, Schnittknoblauch. In der Mitte links : Spitzwegerich und daneben Giersch

Zutaten für 2-3 Personen

  • 180g Basmatireis (jeder andere Reis ist auch möglich)
  • 300ml kochendes Wasser
  • 1 kleiner Karfiol
  • Salz, Kurkuma, Pfeffer
  • 2 Handvoll Kräuter, Blüten und Blätter nach Belieben
Karfiolreis mit Giersch

Ich habe folgende Kräuter verwendet: Radieschenblätter, Petersilie aus dem Garten. Und folgende Wildkräuter die ich am Beetrand, auf der Wiese, unter den Büschen und am Zaun finde: Giersch, Schafgarbe, Löwenzahn, Gänseblümchen, Lungenkraut, Melde und Spitzwegerich. Ebenso verwende ich die schönen Blätter der Radieschen.

Für alle die nicht histaminarm essen müssen, können auch folgende Kräuter hinzu gegeben werden: Schnittlauch, Schnittknoblauch, Rukola und Dill.

Zubereitung

Den Reis mit dem Wasser und 1/2 TL Salz im Reiskocher oder im Topf kochen. Den Karfiol von den Blättern befreien, die schönen, zarten Blätter und den Strunk aufheben. Den Karfiol in einzelne Röschen zerteilen und in wenig Wasser bissfest kochen. Der Karfiol soll nicht zerfallen aber leicht zu zerteilen sein. Die Kräuter waschen und hacken. Ebenso die Karfiolblätter und den geschälten Karfiolstrunk klein hacken.

Wenn beides, der Reis und der Karfiol, gar ist, den Karfiol mit Kurkuma, Salz und Pfeffer abschmecken und den Reis mit den Kräutern unterheben.

Ich habe zwei Varianten ausprobiert. Einmal mit wenig Kräutern, in diesem Fall nur den klein geschnittenen Giersch und das zweite Mal mit vielen Kräutern und den Gänseblumenblüten. Beides schmeckt sehr gut. Mit Kräutern und vor allem Wildkräutern ist es gut sich an die Menge heran zu tasten. Wildkräuter haben oftmals einen starken, mitunter auch leicht bitteren Geschmack. Giersch ist hier wirklich zu empfehlen. Nicht nur, dass er ausgesprochen gesund ist, er schmeckt auch mild und leicht nach Petersilie.

Eine weitere Variation und mein Favorit ist ein Reisalat. Dafür mische ich den Reis mit den Kräutern und den klein gehackten Karfiolblättern und dem Strunk. Ich bereite eine Essig-Öl-Marinade zu, wir verwenden Apfelessig und Kernöl dafür. So zubereitet schmeckt der Reissalat lauwarm und kalt sehr gut. Ich habe auch noch blanchierte Sojasprossen unter den Salat gemischt, das gibt den extra Gesundheitskick. Allerdings ist das dann nicht mehr histaminarm.

Karfiol-Reis-Kräutersalat

Viel Spaß beim Nachkochen und guten Appetit!

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