Energie-Kugeln – gesund, histaminarm und vegan

Jeder kennt das, zwischendurch braucht man mal ein „Pick me up“. Sei es beim Arbeiten oder Lernen, oft hat man keine Zeit oder Möglichkeit eine gesunde Kleinigkeit zu essen. In den meisten Supermärkten und Lebensmittelgeschäften sucht man vergeblich nach gesunden Alternativen zu Schokolade und Krapfen oder dergleichen. Besonders schwer ist es wenn man histaminintolerant ist. Auch vegane, gesunde Süßigkeiten sind schwer zu finden. Da ist es gut, wenn man vorausdenkt und sich genial gesunde, schnell gemischte und fantastisch schmeckende Energy-Balls vorbereitet und mitnimmt. Die Zutaten bekommt man in jedem Supermarkt und sind auch nicht teuer.

Ich kenne keinen Menschen der nicht gern zwischendurch mal naschen möchte. Das Verlangen nach dem süßen Geschmack von reifen Früchten und süßen, natürlichen Nahrungsmitteln ist uns angeboren und verspricht Energie und Stärkung.

Doch in der heutigen Zeit können wir uns vor zuckersüßen Angeboten nicht retten und auf Schokolade, Eis und Co. zu verzichten fällt manchmal schon sehr schwer. Eine gesunde Ernährung sollte wenig weißen Industriezucker enthalten und auch Süßstoffe sind alles andere als gesund. Unser Körper kann mit ein bisschen Ungesundem schon klar kommen, wie bei allen Dingen macht die Dosis das Gift. Also heißt es – weg von industriell hergestellten, hypersüßen Naschereien und hin zu selbst gemachten, gesünderen Alternativen.

Ohne viel auf die gesundheitlichen Vorteile eingehen zu wollen, stelle ich euch hier eine gesunde Nascherei vor. Klarerweise stopfe ich mir auch von den gesunden Energie-Kugeln nicht 15 Stück auf einmal rein, aber täglich ein bis drei dieser feinen Nascherei sind sicher in Ordnung. Sie enthalten ein bisschen Süße und ganz viele gesunde Zutaten wie Nüsse, Samen, Trockenfrüchte und Gewürze.

Nüsse und Samen, Trockenfrüchte und Kakao, sowie einige Gewürze sind die Basis der Kugeln. Dazu kommt noch eine Art Bindemittel, das alles zusammenhält. Je nach Lust und Laune mischt man dann alles zu einem leicht feuchten „Teig“. Die Mengen der einzelnen Zutaten richtet sich nur nach eurem Geschmack, allerdings sollten Haferflocken und Leinsamen eindeutig die größten Gewichtsanteile ausmachen.

Folgende trockene Zutaten verwende ich für die histaminarmen Kugeln:

  • Macadamianüsse, gerieben
  • Leinsamen, gerieben
  • Haferflocken, fein
  • Sesam
  • Kokosraspeln
  • geriebene Kürbiskerne
  • etwas Kakaopulver
  • etwas Kurkuma plus einen Hauch schwarzen Pfeffer (Erklärung dazu am Ende des Blogposts)
  • Hanfsamen, gerieben
  • getrocknete Marillen, Kirschen oder Apfelstückchen – klein geschnitten

Wer auf das Histamin nicht achten muss, kann auch noch weitere Zutaten hinzu fügen:

  • Sonnenblumenkerne
  • Walnüsse (auch alle anderen Nüsse sind geeignet)
  • Rosinen und andere Trockenfrüchte
  • Zimt, Vanille, Orangenschale

Alle Zutaten werden miteinander in einer großen Schüssel vermengt. Um die Kugeln formen zu können, brauche ich dann noch eine „feuchte“ Zutat. Zur Auswahl stehen:

  • Agavensirup oder Honig (histaminarm, nicht vegan)
  • vegane Schokolade oder histaminarme Milchschokolade (nicht vegan)
  • zuckerarme Marmelade
  • Wipferlsirup, Löwenzahnhonig oder Ähnliches

Gebt die feuchte Zutat eurer Wahl in kleinen Mengen dazu und mischt alles mit einem Löffel gut durch. Probiert eine kleine Kugel zu formen, wenn die Mischung gut zusammenhält, geht es ans Formen. Ich habe dazu einfach meine Hände genommen und kleine Kugeln geformt. Mit ein wenig Übung geht das beidhändig. Nach dem Formen lege ich die Kugeln in Teller mit geriebenen Kürbiskernen, Kokosraspeln oder Haferflocken und wälze sie darin. Ich lege sie in kleine Papierförmchen und bewahre sie in einem geschlossenen Container im Kühlschrank auf. Solange sie gekühlt sind, sollten sie mindestens ein Monat halten, da alle Zutaten separat sehr lange halten. Bei uns dauert es nie sehr lang bis alle Energie-Kugeln weg sind.

Und hier die Erklärung zur Zutat die ihr sicher in keiner Energie-Kugel erwartet habt: Kurkuma und schwarzer Pfeffer. Dass Kurkuma äußerst gesund ist, wissen wir jetzt schon einige Zeit. Doch, dass das Curcumin (Hauptwirkstoff im Kurkuma) um ein Vielfaches besser aufgenommen und verarbeitet wird, wenn Piperin (Wirkstoff im Pfeffer) auch nur in kleinsten Mengen hinzu gegeben wird, wissen noch zu wenige Menschen. Das heisst für den Alltag in der Küche, dass wir zu jedem Essen oder Trinken, das Kurkuma enthält, einen Hauch Pfeffer dazu geben, damit die Wirkstoffe circa 20 mal besser aufgenommen werden.

Ich hoffe die Energie-Kugeln gelingen und schmecken euch, bis zum nächsten Mal!

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