Hafer, ein heimisches Superfood

Hafer hat einen hohen Gehalt an Eiweiß und Mineralstoffen wie Magnesium, Phosphor und Eisen.

  • In Hafer stecken zusätzlich noch eine große Menge an Ballaststoffen unter anderem Beta-Glucan, Pektin und Zellulose, außerdem enthält Hafer noch bedeutende Mengen an Vitaminen wie B1, B6, B9 und K.
  • Hafer enthält eine gute Menge an Zink, welches als Spurenelement bei der Stärkung des Immunsystems wichtig und auch für starke Nägel, schöne Haut und Haare von Bedeutung ist.
  • Das enthaltene Vitamin B1 wirkt direkt auf unser Nervensystem und unterstützt den Zellaufbau.
  • Durch den ausgewogenen Nährstoffmix fördert Hafer die Konzentrationsfähigkeit ohne müde zu machen.
  • Die Vielzahl an Antioxidantien erweitern Blutgefäße und dadurch kann der Blutdruck gesenkt werden.
  • Das enthaltene Kalium ist wichtig für die Verdauung, Magnesium für Herz und Kreislauf, Kalzium für die Knochen, Eisen für Vitalität und Mangan für die gute Laune.

Egal ob man kernige oder zarte Haferflocken isst, Hafer ist ein echtes Superfood.

Abnehmen mit Haferflocken ist eine gesunde Methode überflüssige Kilos zu reduzieren. Die Kombination aus langkettigen Kohlenhydraten und Ballaststoffen ist der ultimative Sattmacher. Die komplexen Kohlenhydrate werden nur langsam aufgespalten, sodass die Energie erst nach und nach ins Blut gelangt und über einen längeren Zeitraum zur Verfügung steht. 

Die Ballaststoffe quellen im Verdauungstrakt auf, sorgen für ein langes Sättigungsgefühl und eine gute Verdauung. Dadurch hat man insgesamt weniger Hunger und Heißhungerattacken sind seltener. 

Wenn Haferflocken mit Proteinen kombiniert werden sättigen sie länger. Deshalb ist es manchmal gut kein Wasser, sondern Pflanzenmilch wie ungesüßte Sojamilch, Mandelmilch oder Kokosmilch zu verwenden. Da die ersten beiden Milchsorten aber weniger Proteine beinhalten, sollte man noch eine Portion Nüsse oder Samen – am Besten Leinsamen – hinzugeben.

Müsli

Mein Tag beginnt mit einem Müsli der Superlative. In meine designierte Müsli-Schüssel kommen ca. 40-50g zarte Haferflocken. Das ist eine ideale Portion für den großen Hunger. Damit sie schön weich werden, gieße ich kochendes Wasser darüber bis sie gut bedeckt sind. 

Früchte sind eine ganz wichtige Zutat in meinem Müsli. Ich hebe meist einen geriebenen Apfel mit Schale unter die Haferflocken und verwende täglich verschiedene Obstarten wie Orangen, Bananen, Beeren oder Wassermelone.

Auch gefrorene Früchte kann man super verwenden, durch das heiße Wasser tauen sie schneller auf. Gefrorene Früchte wie Marillen, lassen sich auch in gefrorenem Zustand gut schneiden.

Man kann auch die körnigen Flocken nehmen, dann ist das Müsli noch etwas nahrhafter. Die zarten Flocken werden aus kleinen Stückchen  des ganzen Haferkorns hergestellt, gedämpft und dann gewalzt. Die körnigen Flocken werden jedoch aus dem ganzen Korn hergestellt.

Am Schluß gebe ich noch einen Schuss milden Apfelessig zu meinem Müsli. Der Geschmack wird dadurch nicht verändert und Essig ist ein weiteres Superfood.

Wenn die Flocken über Nacht einweicht werden, kann man sich das Übergießen mit heißem Wasser sparen. Die Overnight Oats werden gleich wie die erste Variante verwendet. Für mich hat das morgendliche Zubereiten den Vorteil, dass mein Müsli nicht eiskalt ist. Nimmt man jedoch die Haferflocken mit zur Arbeit oder zur Uni, dann ist es vielleicht besser, den kalten Haferflockenbrei mit zu nehmen.

Ich habe mir eine Mischung aus vielen verschiedenen, wunderbaren weiteren Zutaten hergestellt. Dazu mische ich:

  • Leinsamen, gemahlen
  • Rosinen und verschiedene getrocknete Beeren
  • Walnüsse, gehackt
  • Kurkuma und einen Hauch Pfeffer (für die bessere Aufnahme des Curcumins)
  • Zimt (Cylon, nicht Cassia)
  • Kakao (Bioqualität)
  • Kalziumalgenpulver ( Lithotamnium calcareum) – da ich vegan lebe, benötige ich Kalzium aus pflanzlichen Quellen, wie zum Beispiel der Kalziumalge. Ich bekomme es als weißes Pulver und habe mit ca. 1g meinen Kaziumbedarf gedeckt.

Hafermilch

Als pflanzliche Milch ist die Hafermilch eine vielseitig einsetzbare Alternative für Kuhmilch. Hier ein wunderbar-einfaches und vor allem schnelles Rezept wie man Hafermilch zu Hause selber machen kann. Es geht so schnell, dass ich die Hafermilch meist erst dann herstelle wenn ich sie benötige. Die pflanzliche Milch kann für das Eindicken von Suppen und Soßen verwenden, sie kann auch beim Backen statt Kuhmilch verwendet werden. Sie ist eine Pflanzenmilch die man zuhause wirklich schnell und einfach machen kann. Auch vom Preis ist diese selbst gemachte Pflanzenmilch einfach ohne Konkurrenz.

Zubereitung:

  • Man weicht ca. 50g (1-2 Handvoll) Haferflocken in kaltem Wasser in einem hohen Gefäß ein, sodass sie gut bedeckt sind. Zehn Minuten reichen bereits aus um Hafermilch zubereiten zu können. Da man die Pflanzenmilch jederzeit noch verdünnen kann, muss man die Wassermenge nicht genau abmessen.
  • Nach dieser Einweichzeit püriert man mit dem Stabmixer die Haferflocken-Wassermischung 1-2 Minuten.
  • Danach gießt man die Pflanzenmilch durch ein Sieb in ein zweites Gefäß – und fertig ist die Hafermilch.
  • Den Rest der Flocken verwende ich zum Brotbacken oder gebe sie in mein Müsli.
  • Manchmal gebe ich eine Spur Süße (z.B. Wipferlsirup, Agavendicksaft o.ä.) und eine Prise Salz dazu. Besonders dann wenn ich die Milch zum Trinken verwenden möchte. Auch Zimt oder Vanille sind Gewürze die zum Verfeinern der Pflanzenmilch genommen werden können.
  • Ich bewahre die Hafermilch im Kühlschrank auf. Vor dem Verwenden muss man die Hafermilch gut schütteln, damit sich die festen und flüssigen Bestandteile wieder vermischen.

Probiert es aus, es ist wirklich einfach und ich hoffe so ein gesundes Frühstück schmeckt euch genauso gut wie mir.

Bis bald!

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